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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Sonntag, 18. April 2010

Neue Funde in der Oase Bahariya

14 griechisch-römische Gräber entdeckten Archäologen in der Nähe des so genannten "Tals der Goldenen Mumien" in der Baharyia Oase. Die in den Stein gehauenen Gräbern beherbergten zudem noch 4 Totenmasken aus Gips, ein Goldfragment mit den 4 Horussöhnen, verschiedene Münzen sowie Ton- und Glaswaren in unterschiedlichen Formen und Größen.
In einem der Gräber fand sich eine nur 97cm große Frau, deren römisches Gewand und Schmuck mit Gips nachmodelliert wurde.

Die Gräber wurden in der Nähe der Stadt Bawiti gefunden. Die Archäologen sind sich aufgrund der ersten Funde sicher, dass sich hier eine große Nekropole aus griechisch-römischer Zeit befindet.

Quelle:
Zahi Hawass' Blog

Grab der 19. Dynastie in Unterägypten gefunden

In Tell el-Maskhuta, im östlichen Nildelta, entdeckten Archäologen ein wunderschön dekoriertes Grab aus der 19. Dynastie. Laut Zahi Hawass solll es das erste Grab aus dieser Zeit sein, das in Unterägypten gefunden wurde.
Grabinhaber war ein gewisser Ken-Amun, der laut der Inschriften ein bedeutender Mann gewesen sein muss. Die Grabmalereien, die von hoher Qualität sind, zeigen Ken-Amun mit seiner Frau Isis sowie verschiedenen religiösen Szenen. Außer dem steinernden Sarkophag wurden keine Grabbeigaben gefunden. Das Grab soll nun restauriert und konserviert werden.

Die Ausgrabungen in diesem Gebiet sollen auf jeden Fall fortgesetzt werden. Neben dem Grab aus der 19. Dynastie fanden die Forscher noch 35 Gräber aus der römischen Epoche.
Die Inschrift einer Kalksteinstele erwähnt den Namen der Stadt Avaris, die Hauptstadt unter den Hyksos war. Ein ungenannter Pharao der 19. Dynastie steht neben dem Gott Seth. Die Stele zeugt von dem Kontakt Tell el-Maskhuta mit Avaris, dem heutigen Tell el-Daba.

Mehr Informationen zu dem Fund und ein Bild des Grabes unter Zahi Hawass' Blog

Montag, 15. März 2010

Ägyptischer Schatz soll aus Elbe geborgen werden

Vor 188 Jahren versank der Segler "Gottfried" wegen eines schweren Sturms in der Elbmündung. Mit am Bord eine Reihe von kostbaren altägyptischen Schätzen.

Den möchte ein Team der Caligari-Film im Auftrag des ZDF nun vom Grund der Elbe bergen. 97 Kisten mit altägyptischen Artefakten sollen an Bord gewesen sein. Nur wenige Teile der Ladung wurden ans Ufer gespült, darunter 7 Mumien. Vor einigen Jahren wurde bereits versucht die Gottfried zu bergen, letztendlich scheiterte man aber an den dortigen Behörden. Nun soll einer neuer Antrag geprüft werden.

Vom 28.02. - 15.06.2010 läuft die Ausstellung "Versunken in der Elbe - Schätze vom Nil" mit Leihgaben vom Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe, vom Neuen Museum Berlin und von der Hobby-Ägyptologischen Gemeinschaft Bremervörde, im Natureum in Balje

Echnatons Mumie soll im neuen Amarna-Museum ausgestellt werden

Die Basler Zeitung berichtete diese Woche, dass die Mumie Echnatons in einem neuen Museum in Amarna ausgestellt werden soll. Die dortigen Einwohner erhoffen sich einen neuen Touristenboom, verirren sich doch bisher nur wenige Touristen in das Dorf.
Zu der vermeintlichen Mumie Echnatons wird noch berichtet, dass sie in einem so schlechten Zustand ist, dass keine näheren Befunde über Krankheiten möglich sind. Seine Schwester (und Mutter Tutanchamuns) sei durch Schläge auf dem Kopf gestorben. "Die Amarna-Zeit ist wie ein unvollendetes Theaterstück" so Zahi Hawass dazu.

Seiner Gemahlin Nofretete widmet übrigens das Neue Museum Berlin 2012 eine Ausstellung zum 100-jährigen Nofretete-Fund.